L’inscription de l’ostéopathie dans la loi sur les professions de la santé (LPSan) et partant, du rôle de prestataire de premier recours des ostéopathes dans le cadre des soins intégrés, fut sans nul doute le point d’orgue de l’exercice 2020. En outre, l’assemblée générale de cette année a vu le lancement du label de qualité SuisseOsteo. Ce label certifie les membres de la Fédération comme étant des professionnel·le·s de la santé titulaires d’un master auprès desquels patientes et patients bénéficient de traitements sûrs, adéquats et respectueux.

«Das Jahr 2020 war ein forderndes Jahr, vermutlich sogar eines der anspruchsvollsten für unseren Verband», so Sebastian Byrde, langjähriger Präsident des Schweizerischen Verbands der Osteo­path*innen SVO-FSO. Die Covid-19-Pandemie ermöglichte es den Osteopath*innen, ihre Expertise und ihr Fachwissen in diesem aussergewöhnlichen Jahr unter Beweis zu stellen, indem sie neben der Ärzteschaft als Erstanlaufstelle für ihre Patient*innen zur Verfügung standen. Die zuvor im Februar 2020 erfolgte Aufnahme der Osteopathie ins Gesundheitsberufegesetz (GesBG) bestätigte den Stellenwert der Osteopath*innen und anerkennt sie als systemrelevante Akteure des Gesundheits­wesens.

Lancierung Qualitätslabel SuisseOsteo

Um gegenüber Patient*innen die hohe Qualität von osteopathischen Behandlungen aufzeigen zu können, hat der SVO-FSO für seine Mitglieder an der Generalversammlung das Qualitätslabel SuisseOsteo lanciert. Der Schweizerische Osteopathieverband weist eine Gesundheitsfachperson mit einer Ausbildung auf Master-Niveau mit fünfjährigem Vollzeitstudium aus, welche sich dazu verpflichtet, jedes Jahr eine vorgeschriebene Anzahl Weiterbildungsstunden zu absolvieren, um so gegenüber von Patient*innen eine sichere, adäquate und respektvolle Behandlung zu gewährleisten. Als Erstversorgende nehmen Osteopath*innen eine sorgfältige Anamnese und Differenzialdiagnose vor, beurteilen den Menschen ganzheitlich und kommunizieren offen, verständlich und transparent. In ihrer Rolle als erste Anlauf­stelle bei gesundheitlichen Beschwerden sowie während/nach der Schwangerschaft fungieren die Fachpersonen als Drehscheibe zwischen den verschiedenen involvierten Gesundheitsakteuren.

Mehr Sichtbarkeit für die Osteopathie

Durch die neue Rolle als Erstversorgende und die steigende Nachfrage an osteopathischen Fach­personen und Behandlungen ist eine erhöhte Sichtbarkeit bei Patient*innen, anderen Akteuren des Gesundheitswesens, jedoch auch gegenüber den Behörden und der Politik, eines der Verbandsziele für 2021 und darüber hinaus. Dieses Ziel will der SVO-FSO unter anderem durch eine verstärkte verbandsinterne und -übergreifende Kommunikation erreichen.

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