Ängste, Zwänge und somatoforme Störungen : Epidemiologie, Diagnostik und Umgang im Praxisalltag

11 sept. 2020
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Objectifs

Was sind Angst-, Zwangs-, und somatoforme Störungen? Wie erkennt man diese im Alltag? Wie entstehen sie? Wann besteht die Indikation für eine störungsspezifische Behandlung? Und wie kann ich in meinem Praxisalltag damit umgehen?

Formation

Description

Der Anteil an Menschen, die einmal in ihrem Leben an einer klinisch relevanten Angststörung leiden, liegt neuen Studien zufolge bei etwa 15%. Angststörungen gehören damit aktuell zu den häufigsten psychischen Störungen und deren Verbreitung in unserer Gesellschaft wird meist deutlich unterschätzt. Bei den somatoformen Schmerzstörungen geht man von etwa 10%, und bei den Zwangsstörungen von etwa 2-3 % aus. Menschen, die unter einer dieser drei Psychopathologien leiden sind somit stark verbreitet und begegnen uns sowohl im privaten, wie auch im Praxisalltag öfter als wir dies wahrnehmen. Meist führen die Störungen jedoch zu ausgeprägtem Leiden der Betroffenen und ihres Umfeldes, und beinträchtigen den Alltag stark. So können einfachste alltägliche Angelegenheiten kompliziert, aufwändig oder gar unmöglich werden. 
Im Rahmen dieser Weiterbildung werden die Grundlagen bzgl. Epidemiologie, Ätiologie und Diagnostik aller drei Störungsbilder aufgegriffen und anhand von konkreten Beispielen illustriert. Zusätzlich zu den auslösenden, sollen auch die aufrechterhaltenden Faktoren dieser Psychopathologien diskutiert werden. Schlussendlich liegt ein weiterer Fokus darauf, wie man im Sinne der Patienten, deren Angehöriger, aber auch der eignen Angebotes, mit diesen Störungsbilder im Praxisalltag umgehen kann. 
Am Ende des Workshops werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Lage sein, typische Merkmale und Symptome von Angst, Zwangs,- und somatoformen Störungen zu erkennen, diese zu thematisieren und therapeutische Hinweise zu geben, Überweisungsindikationen zu anderen spezifischen Fachbereichen zu stellen sowie im eigenen Praxisalltag mit den spezifischen psychischen Syndromen umzugehen. Der Workshop wird so gestaltet, dass explizit Raum für persönliche Fragen und Fallbeispiele bleibt, die gemeinsam diskutiert werden können.

Enseignants

Benoy Charles

Fachpsychologe für Psychotherapie und eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut


Dr. Phil. der Universität Basel


Würsch Peter

Arbeitserfahrung:


PRAXIS FÜR PAARTHERAPIE UND PSYCHOLOGISCHE BERATUNG PRAXISGEMEINSCHAFT SCHLÜSSELBERG März, 2014 – Heute

  • Arbeit als Paar- und Einzeltherapeut in selbständiger Praxis.
  • Zur Anwendung kommen kognitiv-verhaltenstherapeutische und systemische Techniken, sowie Ansätze aus weiteren Richtungen, wie der Emotionsfokussierten Therapie, der Schematherapie, und der klinischen Hypnose.
  • Konzeption von Gruppenangeboten zum Thema „Paarbeziehung“
  • Einzeltherapien zu diversen psychischen Störungsbildern.
  • Beratungstätigkeit zu existentiellen Situationen wie Tod, Krankheit, Scheidung oder andere schwierigen Lebensumstände.

       

FACHHOCHSCHULE FÜR SOZIALE ARBEIT NORDWESTSCHWEIZ, FHNW September, 2015 – Heute

  • Privatdozent im Modul „Psychische Störungen“ für Auszubildende der Sozialen Arbeit bei Dr. Jan Wim Nieuwenboom zu folgenden Themen: Soziale Phobie, Affektive Störungen, Agoraphobie und Panikstörung, Suchterkrankungen, Psychosen.
  • Privatdozent im CAS Lehrgang „Zielorientierte Beratung bei Störungen der psychischen Gesundheit“ im Modul „Persönlichkeitsstörungen“ bei Prof. Dr. Günther Wüsten. Der Lehrgang richtet sich hauptsächlich an Fachpersonen der Sozialen Arbeit, welche sich im Themenkreis psychischer Störungen weiterbilden möchten.

       

UNIVERSITÄT BASEL / THERAPIEAUSBILDUNG IN KOGNITIVER VERHALTENSTHERAPIE POSTGRADUALE STUDIENGÄNGE IN      

       PSYCHOTHERAPIE (PSP) Februar, 2016 – Heute

  • Dozent im Rahmen der Therapieausbildung für kognitive Verhaltenstherapie zum Thema „Systemische Therapie in der Verhaltenstherapie.“
  • Durchführung von Selbsterfahrungsgruppen im Rahmen des Klinischen Trainings, ebenfalls zum Thema „Systemische Therapie für Verhaltenstherapeuten“.
  • Selbsterfahrungstherapeut und Tätigkeit als Supervisor.





AKADEMIE FÜR VERHALTENSTHERAPIE UND METHODENINTEGRATION AIM September, 2017 – Heute

  • Gruppensupervisor, Einzelsupervisor und Selbsterfahrungstherapeut.
  • Ab November 2019: Dozent für den Workshop „Persönlichkeitsstörungen“ im Rahmen der Therapieausbildung.

       

PRAXIS BEIM SPALENTOR MISSIONSSTRASSE 7, BASEL April, 2012 – März 2014

  • Arbeit als psychologischer Psychotherapeut in selbständiger Praxis.
  • Paartherapien mit den Themen „Belastung durch Stress“, „Kommunikations-Probleme“, „Auszug der Kinder aus dem gemeinsamen Haushalt“, „Probleme der Sexualität“ und weitere.
  • Durchführung von Therapiegruppen zum Thema „Sicherheit, Selbstbewusstsein und Soziale Kompetenz“
  • Einzeltherapien zu diversen psychischen Störungsbildern. UNIVERSITÄRE PSYCHIATRISCHE KLINIKEN BASEL (UPK)


VERHALTENSTHERAPIE-AMBULANZ (VTA) August, 2007 – August 2012

  • Arbeit als psychologischer Psychotherapeut mit unterschiedlichen Störungsbildern, darunter Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Suchterkrankungen sowie Interaktions- und Persönlichkeitsstörungen.
  • Durchführung von Gruppentherapien zu den Themen „Depression“ und „Achtsamkeit“.
  • Therapeutische Arbeit in einem Team von 18 Psychologinnen und Psychologen.
  • Teilnahme an internen Weiterbildungen, insbesondere in Schematherapie und ACT.
  • Teilnahme an internen Supervisionen, sowohl Gruppensupervisionen, als auch Einzelsupervisionen.


BERATUNGSSTELLE FÜR UNFALLVERHÜTUNG BFU September, 2007 – September, 2015

  • Selbstständige Durchführung und Moderation von Kursen für straffällige Verkehrsteilnehmende. Motivationsschulung für Verhaltensänderungen herbeiführen und die Kursteilnehmenden anleiten, eigene Strategien und Lösungen zu erarbeiten.
  • Kurs „KURVE Warnungsentzug“: Menschen, welche aufgrund massiv überhöhter Geschwindigkeit verurteilt sind, auf die Problematik ihres Verhaltens aufmerksam machen und in freundlicher Atmosphäre Verhaltensänderungen herbeiführen. Kurs „FiaZ Erstmalsauffällige“: Menschen, welche wegen Fahren in angetrunkenem Zustand verurteilt sind (FiaZ: Fahren in angetrunkenem Zustand), ebenfalls auf die Problematik ihres Verhaltens aufmerksam machen und im einsichts- und veränderungsorientierten Gespräch Lösungen erarbeiten.

       

INSTITUT FÜR KONFLIKTMANAGEMENT UND MYTHODRAMA IKM November, 2006 – 2012

  • Einsicht in die Denkweise von C.G. Jung – Kennenlernen anderer psychoanalytischer und psychodynamischer Verfahren.
  • Mitarbeit in verschiedenen Projekten im Team von Prof. Dr. Allan Guggenbühl, vor allem zu den Themen „Gewalt unter Jugendlichen“ und „Substanzmissbrauch unter Jugendlichen“.
  • Aktuell: Konzeption und Durchführung von Projekttagen zum Thema „Jugendgewalt“. Direkter Kontakt mit den Jugendlichen zum Thema Substanz-Abhängigkeit; Sammeln und Bereitstellen von empirisch fundiertem, suchtspezifischem Wissen. Direkte Anwendung des zusammengestellten Wissens in der Praxis.


ERZIEHUNGSBERATUNG BERN Oktober, 2003 – März 2007

  • Co-Leitung und Leitung von mythodramatischen Kinder-Gruppentherapien. Arbeit im Team mit jeweils zwei Co-Leitenden, ErziehungsberaterInnen und den Eltern der Kinder. Erfahrung in der Anwendung des gruppentherapeutischen Settings. Tätigkeit in folgenden Gruppen:


  • Leitung:
  • Gruppe von Kindern mit psychisch- oder suchtkranken Eltern (aktuell).
  • Gruppe von Kindern mit psychisch kranken Eltern (aktuell).
  • Gruppe von Kindern mit alkohol- und suchtkranken Eltern.
  • Co-Leitung:
  • Gruppe der Kinder mit sozialen Ängsten
  • Gruppe der Scheidungskinder
  • Gruppe der Kinder mit diversen Verhaltensauffälligkeiten

Infos principales

Matin
08:45 - 12:15
Après-midi
13:30 - 17:30
Deutsch
Aucune
Membre
270.00 CHF
Non membre
370.00 CHF
Assistant
170.00 CHF

Lieu de formation

FSO SVO - GAMT Kurslokal - Zürich
Klosbachstrasse 103
8032 Zürich
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Secrétariat de la formation continue SCO-FSO - Centre de formation Fribourg

Mardi et Jeudi,
de 09h00 à 11h00
Rue de Rome 3
1700 Fribourg